Aktuell

FC St. Pauli … ein Stadteilverein?

Der „Stadteilverein“ FC St. Pauli unterstützt die Bunkeraufstockung. Ein Jahr lang war keine offizielle Stellungnahme der Vereinsführung zu bekommen außer „wir prüfen noch“, nun soll wohl Einfluss genommen werden auf die Abstimmung in der Bezirksversammlung Mitte die am Di. den 5.7. stattfinden wird. Zeitgleich hat sich heute (1.7.) das Netzwerk Recht auf Stadt gegen das Bunkerprojekt ausgesprochen und fordert den FC St. Pauli auf „sich nicht zum Handlanger eines Investorenprojekts zu machen, das hoch umstritten ist und das der Stadtteil nicht braucht.“

Offizielle Homepage des FC St. Pauli von 1910 e. V.

Source: www.fcstpauli.com/home/verein/news/10067

 

„Die Aufstockung des Flakbunkers auf dem Heiligengeistfeld ist zu verhindern!“

Vergangenes Wochenende veranstaltete der Arbeitskreis Denkmalsschutz der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg das Symposium „Denkmalspflege für die Stadt der Zukunft“.
130 Teilnehmer*innen verabschiedeten beiliegende Resolution, die sich dafür einsetzt die Denkmalspflege in Hamburg zu stärken und mehr Respekt für den Denkmalsschutz durch Politik und Verwaltung einfordert.

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Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Bezirksversammlung HH-Mitte

Eigentlich sollte heute die Bezirksversammlung HH-Mitte über die Bunkeraufstockung entscheiden. Offenbar ist die Meinungsbildung der SPD- und der Grünenfraktion aber noch nicht abgeschlossen … Nun hat die Fraktion DIE LINKE einen eigenen Antrag für die heutige Sitzung eingebracht. Der fordert kurz und knapp:
Die Bezirksversammlung möge beschließen:
„1. Der Bunker soll in seiner jetzigen Form als Denk- und Mahnmal erhalten bleiben.
2. Das geplante Gewerbebauprojekt, wie auch jegliche zukünftige Aufstockung, wird abgelehnt.
3. Der Bezirksamtsleiter setzt sich bei der zuständigen Fachbehörde dafür ein, dass eine Gedenkstätte eingerichtet wird und dass eine Gedenktafel vor dem Bunker aufgestellt wird.“
 
Die Sitzungen des Bezirksparlamentes sind öffentlich, Beginn heute Do. den 23.6. um 17:30 Uhr mit der öffentlichen Fragestunde. Der Antrag wird als vorletzter TO behandelt.

Drucksache

ALLRIS net Version 3.8.8 (140718m)

Source: sitzungsdienst-hamburg-mitte.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1007836

stop greenwashing: Die Feldbunker-Posse oder wie sich Matthias Iken einen Bunker schön schreibt.

„Ich glaube tatsächlich, daß bis zum letzten Wochenende auch vielen (allen?) bei hilldegarden nicht klar war, daß es Matzen und Houken nie um einen öffentlichen Park, ein „Künstlerhaus“ oder eine Turnhalle ging.“ schreibt der Blog stop-greenwashing und beschreibt, welche ungute Rolle das Hamburger Abendblatt und seine Redaktions-Chefs dabei spielen …

stop greenwashing: Die Feldbunker-Posse oder wie sich Matthias Iken einen Bunker schön schreibt.

 

„Hamburger Abendblatt“ vom 14.06.2016 – Feldstraßenbunker grün oder grau – die Entscheidung naht

Feldstraßenbunker grün oder grau – die Entscheidung naht

Rot-grüne Koalition in Mitte will einen Beschluss noch vor der Sommerpause treffen. Große Begeisterung trifft auf radikale Ablehnung.

Source: www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-mitte/article207680989/Feldstrassenbunker-gruen-oder-grau-die-Entscheidung-naht.html

Der Artikel unterliegt der Bezahlschranke. Ein paar Zitate für Menschen ohne HA Online Abo:

„Die Antworten des Senats auf eine Anfrage, von der sich die Bezirkskoalition weitreichende Informationen erhofft hatte, fanden viele noch dürftig. „Eigentlich hatten wir danach mehr Fragen als vorher“, sagt ein Koalitionsmitglied. So sei herausgekommen, dass das geplante Hotel zwar insgesamt 154 Zimmer biete, aber nur sechs Zimmer vergünstigt an Künstler gehen. Zudem fehlt noch ein Verkehrskonzept und der erforderliche Nachweis von 280 Parkplätzen sowie eine Verschattungsstudie, ein Pflegekonzept für die Grünanlage und ein Personenzähl- und Sicherheitskonzept.“

„Nach einer Informationsveranstaltung mit den Staatsräten der beiden verantwortlichen Behörden steht zumindest die SPD kurz vor einer Entscheidung. „Nächste Woche stimmen wir uns in der Koalition über den Zeitplan ab. Mein Ziel wäre, noch vor der Sommerpause eine Entscheidung in der Bezirksversammlung herbeizuführen“, so Arik Willner, Vorsitzender der SPD in Hamburg-Mitte. Er geht von einem knappen Abstimmungsergebnis aus. Das tut auch Michael Osterburg, Vorsitzender der Grünen im Bezirk. „Generell ist ein Park auf dem Bunker keine schlechte Sache, wenn man etwas für das Stadtklima tun möchte“, sagt er. Doch noch wäre Wesentliches nicht geklärt; etwa wie sich die 52 Veranstaltungen, die pro Jahr in der für 2200 Besucher ausgerichteten Mehrzweckhalle stattfinden sollten, mit anderen Events im Bunker und der Umgebung vereinbaren ließen.“

 

 

„Die Welt“ vom 13.6.2016 – Droht dem Dachgarten auf dem Bunker das Aus?

Den Bezirkspolitikern in Hamburg-Mitte passt so einiges nicht an der Bunkeraufstockung. Langsam wird klar, der Investor möchte richtig Geld verdienen, zu verschenken hat er nichts. Schon gar keinen öffentlichen Dachgarten, denn den zahlt der Steuerzahler und so richtig öffentlich ist der auch nicht. Und das Hotel unterm Garten, darf so nun auch so genannt werden, nur noch sechs der 154 Betten sollen Künstler beherbergen, berichtet die Welt …

Droht dem Dachgarten auf dem Bunker das Aus?

Ein Investor will den Bunker begrünen, plant Hotel und Veranstaltungsraum. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs soll versuchen, eine Mehrheit gegen die Pläne zu organisieren.

Source: www.welt.de/regionales/hamburg/article156177385/Droht-dem-Dachgarten-auf-dem-Bunker-das-Aus.html/

 

„MOPO“ vom 13.06.2016 – Zoff um Bunker-Dachgarten

Zoff um Bunker-Dachgarten: Zu wenig Parkplätze, zu viel Schatten aufs Karoviertel?

Werden SPD und Grüne im Bezirk Mitte dem Dachgarten auf dem Feldstraߟen-Bunker zustimmen? Das steht weiterhin in den Sternen. Dabei drängt die Verwaltung auf eine Positionierung. Noch hakt es an den Themen Parkplatz-Not und Verschattung des …

Source: www.mopo.de/hamburg/zoff-um-bunker-dachgarten-zu-wenig-parkplaetze–zu-viel-schatten-aufs-karoviertel—24212902