Archiv des Autor: Zeilenschinder

taz Hamburg 23.06.2017: Aufstockung des Feldstraßenbunkers – Weniger Sport als versprochen

„Vielen Fans ist es unangenehm, dass der FC St. Pauli da mitmischt“

Aufstockung des Feldstraßenbunkers: Weniger Sport als versprochen

Bald entscheidet die Bürgerschaft über die Aufstockung des Feldstraßenbunkers. Die Linke kritisiert: Der Investor ziehe Hamburg über den Tisch.

Source: www.taz.de/Aufstockung-des-Feldstrassenbunkers/!5424318/

taz Hamburg vom 13.06.2017: Windelweicher Bunker-Vertrag

Verstrickt und zugenäht … Der grüne Bürgerschaftsabgeordnete Farid Müller arbeitet für die Agentur des Investors (Interpol GmbH). Er sieht keinen Interessenskonflikt, will aber der anstehenden Abstimmung über das Projekt in der Bürgerschaft fern bleiben.

Windelweicher Bunker-Vertrag

Stadtentwicklung Der Vertrag für die Begrünung des Feldstraßenbunkers enthält eine Menge Hintertürchen für den Investor und fragwürdige Klauseln für die Stadt

Source: www.taz.de/!5416375/

HA vom 23.05.2017: Beschluss zum Feldstraßenbunker wurde verschoben

Die Angst des Investors um seine Geheimnisse … aber der Senat passt auf … jetzt sollen die Abgeordneten in einen geschützen Raum Einsicht nehmen können … bevor die Antragsunterlagen dann vollgeschwärzt als Brikett veröffentlicht werden …

Beschluss zum Feldstraßenbunker wurde verschoben

Der Investor befürchtet, dass sensible Daten veröffentlicht werden. Wie Geschäftsgeheimnisse bewahrt werden könnten.

Source: www.abendblatt.de/hamburg/article210657993/Senatsbeschluss-zu-Feldstrassenbunker-wurde-verschoben.html

Baugenehmigung ist da – Einladung zum Anwohner*innentreffen am 2. Mai

Anwohner*innen gegen Abholzung und Bunkeraufstockung

Liebe Baum-Freunde und Anwohner*innen,

Die Aufstockung des Hochbunkers an der Feldstr. ist beschlossene Sache, mit allen Belastungen die das für uns Anwohner*innen bringen wird und der Abholzung von Bäumen auf dem Gelände mit denen der Investor beginnen möchte.

Seit einigten Tagen ist die Baugenehmigung öffentlich einsehbar und kann von jedem hier heruntergeladen werden. (PDF als Download, 16 Seiten) Nach erster Sichtung, weißt die Genehmigung eine Reihe von Unklarheiten und Lücken auf, die sie angreifbar macht.

Es gibt eine Frist von 4 Wochen in der betroffene Anwohner- und Grundeigentümer*innen Widerspruch einlegen können. Möglicherweise endet dies Frist bereits am 6. Mai. Das prüfen wir gerade.

Auf einer jetzt kurzfristig anberaumten Versammlung

am 2. Mai um 19:30 Uhr in der Marktstr. 102

wollen wir euch die Baugenehmigung vorstellen und gemeinsam prüfen ob Chancen auf einen erfolgreichen Widerspruch bestehen.

Herzlich willkommen sind alle, die die Bunkeraufstockung und die Abholzung stoppen möchten. Besonders auch, wenn Ihr an der Feldstr. wohnt oder Grundeigentum besitzt! Widersprüche von direkten Anliegern haben die größte Aussicht auf Erfolg.

www.feldbunker.de

taz 26.04.207: Umbau des Feldstraßen-Bunkers: Protest mit Bäumen

Am Dienstag tagte der Quartiersbeirat des Karolinenviertels in öffentlicher Runde und zu Gast waren auch Bezirksamtsleiter Drossmann und Hr. Mathe (Leiter des Fachamtes der Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk HH-Mitte). Der Quartiersbeirat beschloss mit großer Mehrheit einen Antrag, in dem der Investor Matzen aufgefordert wird, die Fällung der Bäume auszusetzen und „sein Grünkonzept für die Fläche zwischen Bunker und Feldstraße öffentlich auf einer Veranstaltung zu begründen“.

Umbau des Feldstraßen-Bunkers: Protest mit Bäumen

Bevor der Feldstraßen-Bunker aufgestockt und begrünt wird, will der Investor erst einmal 14 Bäume fällen. Der Quatiersbeirat protestiert und eine Ini will klagen

Source: www.taz.de/Umbau-des-Feldstrassen-Bunkers/!5401858/

Kahlschlag am Feldbunker

Investor will 14 Bäume fällen

Über ein Schreiben des Bezirksamtes Hamburg Mitte wurde vor wenigen Tagen bekannt: Für den Bauantrag zur Aufstockung des Feldbunkes sollen 14 Bäume an der Feldstrasse gefällt werden.
Warum die umfangreiche Fäll-Aktion sein muss, ist für die Feldbunker-Initiative nicht nachvollziehbar.
Das Bauvorhaben, dass die PR-Strategen des Investors immer wieder gekonnt als „Begrünungsprojekt“ in die Medien brachten („Bunker wird grün“, „Der grüne Bunker“, „Stadtgarten auf dem Bunker“, „Der grosse grüne Bunker kommt doch“, „Ein Garten auf dem Bunker“, „grünes Licht für grünen Bunker in St. Pauli“, „Warum das Dach des Feldstrassenbunkers begrünt wird“, „100 Bäume aufs Bunkerdach“, „Wenn Bunker zu Gärten werden“) soll nun offenbar mit einem Kahlschlag beginnen.
Die Abholzung lässt uns und sicher auch viele Anwohner erneut erheblich zweifeln an der Ernsthaftigkeit der „Grünstrategie des Investors“, an der „rot-grünen Prinzipientreue“ der politischen Vertreter im Bezirksparlament Hamburg-Mitte und an der Glaubwürdigkeit der Befürworter-Gruppe Hilldegarden e.V..
Klarer wird nun aber auch, warum der Investor und das Bezirksamt Hamburg-Mitte den Bauantrag des Investors vor einer Genehmigung auf keinen Fall veröffentlichen wollten. Verständlich auch, warum der Bezirk Hamburg-Mitte nicht dazu bereit war, eine transparente, mehrstufige Bürgerbeteiligung über ein öffentliches Bebauungsplanverfahren zu ermöglichen.
Unverständlich bleibt, warum gerade der Kiez-Club FC St. Pauli sich vom Investor hat einkaufen lassen und das Lockangebot, eine Event- und Sporthalle in über 50 m Höhe in Zukunft „günstig?“ mieten zu können, über das Interesse der  Nachbarschaft gesetzt hat. Denn die Nachbarschaft muss nun die Probleme ausbaden: ein massives Bauprojekt, zusätzliche Touristenströme und jetzt auch noch den Baum-Kahlschlag. Hallo Kiez-Club, wir hoffen, ihr seid nun endlich wach!

Ist nun also alles zu spät?

Nein, offenbar wird über das „Mega-Bauprojekt der Bunker-Aufstockung“ in der Hamburgischen Bürgerschaft abgestimmt. Der Investor braucht ja noch seine Pacht-Verlängerung, damit sich das alles lohnt. Wir erwarten, dass die Abstimmung in der Bürgerschaft noch vor den Sommerferien passiert. Vielleicht während des G20-Gipfels, wenn alle kritischen Medien abgelenkt sind.

Was können wir jetzt tun?

  1. Wir können gegen den Bauantrag vor Gericht klagen, denn über die Rechtmäßigkeit einer Baugenehmigung nach §34 BauGB, bei der sich das Bauvorhaben in die Umgebung einzufügen hat, kann man sicherlich mit vielen guten Gründen auch bei Gericht punkten. Die Feldbunker-Initiative wird deshalb, sollte die Bürgerschaft das Projekt nicht doch noch stoppen – eine Crowdfunding-Kampagne starten. Wenn ihr über den Start der Crowdfunding-Kampagne informiert werden möchtet, dann tragt Euch in unseren Newsletter ein.
  2. Wir können Falko Droßmann, den Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte, befragen. Er will am Dienstag, den 25.4.2017, um 19:00 Uhr ins Centro Sociale im Karoviertel zum Quartiersbeirat kommen. Hier möchte er gerne Fragen aus dem Karoviertel beantworten. Themen haben wir ja genug.

Vielleicht gibt’s also doch noch ein spätes Einsehen auf politischer Ebene…die Bäume an der Feldstrasse würden sich sicherlich freuen.

Feldbunker.ini