„Politik handelt Kompromiss für grünen Bunker aus“ Leserbrief zum HA-Artikel vom 11.11.2016

Es ist schon erstaunlich wie intransparent der Bunkeraufbau von Politik ( SPD und Grüne), Bauamt und Investor verhandelt wird. Da behauptet der Bezirksamtsleiter Falko Droßmann, eine Sporthalle wäre nicht möglich, wenn der Bunker nicht einen Aufbau von 5 Stockwerken erhält. Aus welchen Gründen bitte ist der Bau einer Sporthalle dann nicht möglich? Und der Vorsitzende der Grünen Michael Osterburg, der nur einen Aufbau mit 3 Stockwerken zur Bedingung gemacht hat jubelt plötzlich über einen 5 stöckigen Aufbau und mißachtet seinen eigenen Antrag.   Das Ganze riecht nicht gut, es stinkt sogar! Am Bunker brütet seit vielen Jahren der reviertreue Turmfalke ( Foto im Anhang ) Schwarzkehlchen und Buntspecht  in den Bäumen am Bunker. Von dem dichten Baumsaum, der den Bunker an der Ostseite und der Nordseite ( siehe Fotos in der Anlage )umgibt müssen mehr als 70 Bäume gefällt werden, damit die Entfluchtungsrampe gebaut werden kann. Diese zum Teil 30m hohen Bäume bieten einen Lärm-und Immissionsschutz für die Anwohner, der dann nicht mehr existieren wird.   Die Bäumchen, die  in Kübeln in 60m Höhe installiert werden bieten nur einen spärlichen Ersatz, der nicht den Anwohnern des Quartiers zu Gute kommt, der dagegen Unsummen an Ressourcen für Pflege und Material verschlingen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Gerhard Berge
(NABU + BUND- Mitglied)

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